„Wir sind alle Brüder“ (Film): Eine deutsch-bretonische Geschichte

Im Jahr 1946 befanden sich in Frankreich noch etwa 450.000 deutsche Kriegsgefangene, die als Arbeitskräfte in Minenräumkommandos sowie in der Landwirtschaft oder bei Privatleuten eingesetzt waren. So auch Jonathan Kleinpaß‘ Großvater Heinz im Bauernhof der Familie Azou in Plouescat (Finistère).

Im Jahr 1962 schreibt der junge Franzose Charles Azou an Heinz. Charles entschuldigt sich dafür, dass Heinz Kriegsgefangener der Familie Azou war. Charles selbst war noch ein Kind, als Heinz bei den Azous lebte. Warum entschuldigt er sich?

Dieser Frage geht der Enkel von Heinz, der Hamburger Jonathan Kleinpaß, in seinem Dokumentarfilm nach und enthüllt somit nicht nur ein Stück seiner Familiengeschichte, sondern den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft im Kleinen.

An diesem Abend zeigen wir den Film und unterhalten uns mit Jonathan Kleinpaß über diesen wenig bekannten Kapitel deutsch-französischer Geschichte.

Den Trailer können Sie sich hier anschauen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der DFG Cluny und des Vereins ABBAN (Association des Bretons et Bretonnes d’Allemagne du Nord).

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